Ohne gleich die ganze Schule umbauen zu müssen. kann man auch schon im Unterricht selbst beginnen. Etwas, das ich persönlich sicher umsetzen werde, ist, dass die Themen (voraussichtlich vor allem die in M+U) auch aus Sicht der Agenda 21 beleuchtet werden.
Die Fragen, die sich der Autor dabei für den Unterricht vorstellt, sind folgende:
Um auch konkret zu handeln und das Ganze nicht zur Farce verkommen zu lassen, muss natürlich auch in der Schule selbst etwas getan werden. Das könnte man durchaus als klassen- und fächerübergreifendes Projekt aufgleisen. Die Frage wäre: "Wo können wir selbst als Schule nachhaltiger, im Sinne der Agenda 21, handeln?".
Die Fragen, die sich der Autor dabei für den Unterricht vorstellt, sind folgende:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen der Welt?
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein zukünftig im Blick auf die verschiedenen Regionen der Welt?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der globalen Gerechtigkeit?
Um auch konkret zu handeln und das Ganze nicht zur Farce verkommen zu lassen, muss natürlich auch in der Schule selbst etwas getan werden. Das könnte man durchaus als klassen- und fächerübergreifendes Projekt aufgleisen. Die Frage wäre: "Wo können wir selbst als Schule nachhaltiger, im Sinne der Agenda 21, handeln?".
Verschiedene "Fachgruppen" könnten Ideen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten sammeln, danach präsentieren und am besten auch umsetzen.
Die Ideen der Agenda, der Kinder und der Lehrpersonen und die Projekte im Schulhaus sollten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Einerseits hat man so einen grösseren Ansporn (wer will schon vor die Öffentlichkeit treten und mitteilen, dass alle vorgenommen Massnahmen gescheitert sind), andererseits wird so das Bewusstsein ausserschulischer Personen für das Problem geweckt, so dass die Wirkung noch grösser wird.
Man kann sich also vieles vorstellen. Ich hoffe und wünsche mir, dass wir Lehrer und Lehrerinnen auch diesen Teil unserer Verantwortung wahrnehmen und den Kindern etwas mitgeben können.
Anmerkung: Der Text ist meiner Meinung nach sehr schwer verständlich und kompliziert, ich habe ihn nur grob überflogen. Ich frage mich, wer einen solchen Text freiwillig liest. Um auf ein Thema aufmerksam zu machen und etwas zu bewegen, braucht es kurze, prägnante, anschauliche und gut designte Informationen!
4 Kommentare:
Ich unterstütze deine Idee, dass die Schule ihre Projekte der breiten Öffentlichkeit präsentieren soll, aber wie du selbst in deiner Kritik erwähnst: zuviel Nachhaltigkeit ist ermüdend. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele Erwachsene bereits wissen, worüber die Kinder berichten würden. So stelle ich mir die Frage: wäre es vielleicht möglich, etwas zu erarbeiten, das die Erwachsenen aufrütteln könnte? Wie ist es Kindern möglich, Themen zu erarbeiten, welche die Erwachsenen ansprechen? Welche Themen wären dies? Ich weiss es nicht.
mir gefällt die idee von vandon sehr gut! ich denke mir, dass es für kinder sogar einfacher ist erwachsene aufzurütteln, als erwachsenen. wenn es uns gelingt, unsere klassen für ein thema zu begeistern, werden sie zu kleinen experten und expertinnen. und meiner meinung gibt es kein wirksameres mittel gegen ignoranz von erwachsenen, als wenn sie fakten von einem dreikäsehoch unter die nase gehalten bekommen.
warum sollen immer grosse experten vorträge für erwachsene halten? können kinder das nicht genau so gut?
Ich denke schon :)
Ich kann mich dem nur anschliessend. Oft bringen Kinder Fakten viel verständlicher und aufrüttelnder rüber, als alle Wissenschaftler und Politiker zusammen.
Wer kann schon widerstehen, wenn er aus grossen Kinderaugen fragend angeschaut und vor Tatsachen gestellt wird.
Wichtig an dieser ganzen Geschichte finde ich ist, dass man zwar viel Nachhaltige Entwicklung in der Schule betreibt, aber trotzdem darauf achtet, dass es solche Projekte nicht alltäglich werden. Damit meine ich, man soll vermeiden, dass die Kinder einfach so ein Projekt machen, wie wenn sie morgens ihr Frühstücksmüesli essen.. einfach automatisch tun... sie sollen sich hinterfragen und mit ganzem "Herzblut" dahinterstehen, erst dann wird das Ziel erreicht.
Andrea Hutter LG05f
Mir gefällt deine Idee, denn die Schule sollte gegenüber den verschiedenen Instanzen Transparenz zeigen. Wichtig wäre die sorgfältige Auswahl von geeigneten Themen. Zudem bin ich mit "vandom" gleicher Meinung. Denn vielleicht würde es der LP gelingen, mit einem Thema der Nachhaltigkeit die Eltern zu fesseln. Themen für einen solchen Anlass sind mir momentan nicht bekannt. Spontan kämen wir Themen wie Abfall und Wasserverbrauch in den Sinn. Vielleicht weiss jemand noch eine bessere Variante.
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