Freitag, 29. Februar 2008

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit? - Eine Umfrage

Eine Umfrage zum Thema.
"Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?"

Die Antworten zeigen, dass sich der Begriff noch nicht ganz in den Köpfen der Menschen verankert hat. Das liegt vielleicht daran, dass das Wort ziemlich unverständlich und lang ist, nichts wirklich "peppiges" und einfach zu merkendes. 




Eine Antwort:
"Nachhaltigkeit? Also ich bin lieber flexibel" :-)

Stress - On n'a qu'une terre



Lyrics auf Französisch

Übersetzung auf Deutsch
Strophe 1:
Wenn er mal gross ist und mich fragt:
"Warum gibt es keine Fische mehr im Meer?"
Was antworte ich dann? Dass ich es nicht wusste?
Oder dass es mir egal war?
Und wenn er mich fragt:
"Papa! Ist es nur wegen dem Holz,
dass ihr die Lunge der Erde zerstört habt?
Womit soll ich denn jetzt atmen?"

Ich würde als unverantwortlich und unfähig dastehen.
Als ein Schuldiger, der sich unentschuldbar verhält.

Eine kaputte Natur, eine Welt voller CO2:
Ist das wirklich die Zukunft,
die wir für sie erschaffen wollen?

Es geht um Respekt. Und das, was wir erreichen müssen,
ist nachhaltiges Handeln: Für sie, für uns und für unsere Erde.
Diskussionen sind ja gut und recht.
Aber Taten sind besser.
Den Unterschied müssen wir heute schaffen,
denn wir können es.

Refrain:
Mach schon, verbrauche, verbrauche! Vernichte, vernichte!
Holz den Wald ab, holz den Wald ab! Zünd ihn an, zünd ihn an!
Aber was machst du, wenn unsere Zukunft
zwischen Hammer und Amboss gerät?
Wenn alles brennt und in Flammen aufgeht?
Und unsere Erde aussieht wie der Mond?
Was machst du, wenn unsere Zukunft
zwischen Hammer und Amboss gerät?

Strophe 2:
Sagt nicht, dass ihr sie nicht seht und spürt,
diese Veränderung. Lügt mich nicht an!
Das Klima spielt verrückt. Worauf wartet ihr denn?
Wie viele Katrinas braucht es noch, um zu begreifen?

Ich will nicht im ausgetrockneten Meer stehen und sagen:
"Vielleicht hätte ich meine Abfälle trennen sollen."
Für uns ist das ein Fehler, aber für unsere Kinder eine Sünde.
Alle sind empört, doch niemand scheint es eilig zu haben.

Ich will nicht erleben, bis Wasser so viel kostet wie Erdöl.
Oder es überhaupt kein Erdöl mehr gibt.
Wir werden die Rechnung bekommen für unsere Unterlassungen.
Ich bin zwar nicht zum "Mister Öko" geworden, das ist klar!
Aber mit dem, was ich heute weiss,
kann ich es morgen besser machen.


Dienstag, 26. Februar 2008

Ich will Konkretes lesen!

Ziele dieses Posts
(Lernziele sollten immer zu Beginn bekannt gegeben werden :-)

Die Studierenden können mindestens etwas aufschreiben, das sie ganz konkret im Sinne der Nachhaltigkeit getan haben.

Ich fände es toll, wenn nebst mir auch andere ihre - wenn auch vielleicht kleinen - Taten hier aufschreiben würden. Ich will zur Abwechslung mal Konkretes lesen!


Meine Taten

1. Heute morgen habe ich beim Duschen das Wasser abgestellt, während ich mich einseifte.

2. Ich habe mir ein kleines Auto gekauft, damit ich nicht mehr dauernd mit dem riesengrossen Familienauto den Berg rauf und runter fahren muss. Ich finde wirklich, das ist ein gutes Argument, es gibt jedoch - muss ich zugeben - auch einige Argumente, die gegen einen Autokauf überhaupt sprechen. Naja...

CO2-neutral / Vandon Wo. 9

In der Coopzeitung vom 26.2.2008 wird ein Coop-Geschäftsleitungsmitglied zum Klimaschutz interviewt. Coop hat sich zum Ziel gesetzt bis in 15 Jahren CO2-neutral zu werden.

Folgende Frage und Antwort aus dem Interview möchte ich näher betrachten:

Frage: "Was konkret bedeutet denn CO2-neutral?"
Anwort: "Es bedeutet, dass wir innerhalb von Coop so viel CO2 einsparen und kompensieren wollen, bis wir eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen können. Dies bezieht sich auf alle Bereiche, die in unserem vollen Einflussbereich liegen. Daher liegt der Fokus primar auf allen unseren Verkaufsstellen und Verteilzentren, dem Coop-eigenen Transportbereich, allen Produktionsbetrieben sowie allen Coop-Verwaltungseinheiten."

Meiner Meinung nach ist dies ein guter Ansatz. Doch um CO2-neutral zu werden, muss man über die Landesgrenzen hinaus planen. Was nützt es einem, wenn zwar Gebäude klimaneutral saniert oder neu gebaut werden, aber die Produkte von Übersee eingekauft werden. Mit dieser Aussage verfolgt Coop eine trügerischen Weg, der die Kunden auf den ersten Blick zwar beeindrucken mag und Vertrauen schafft. Wer sich aber über die Herkunft und Verarbeitung der ausländischen Produkte Gedanken macht, wird sehr schnell merken, dass dort auch ein enormes Potenzial an CO2-Einsparungen vorhanden ist.
Angenommen Coop würde nur noch regional-saisonale Produkte anbieten, würde sich das wahrscheinlich viel rascher auf die CO2-Bilanz auswirken; mit dem zusätzlichen Nebeneffekt, dass die Kundschaft gleichzeitig auch etwas zur CO2-Problematik beitragt.
Ich stufe den angestrebten Weg von Coop als "nett für das Image" ein, nicht aber als wirklich wirksam um der Co2-Problematik nachhaltig die Stirn zu bieten. Wie gesagt: wer nachhaltig wirken und handeln will, muss alle Geschäftszweige mit einbeziehen und nicht nur dort etwas bewegen, was nach aussen einen guten Eindruck vermittelt.

"Es ist nicht alles Gold, was glänzt!"

Montag, 25. Februar 2008

2. Wochen-Impuls / Woche 9 (25.2.-29.2.2008)

Ist von der PH!
Nachhaltige Entwicklung in den Medien: in TV, Radio und Zeitungen
Ich achte bei meinem täglichen Konsum von TV, Radioprogrammen und Zeitungen speziell auf Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Finde ich Beiträge, in welchen Aspekte nachhaltiger Zukunft thematisiert werden? Beiträge aus Zeitungen nehme ich heraus und reflektiere sie in Bezug auf das Nachhaltigkeitsdreieck. Gibt es irgendwo Anspielungen, Hinweise oder Problemstellungen zur Thematik in Nachrichtensendungen, Dokumentations- oder Spielfilmen? Sollte ich während der ganzen Woche keine oder nur wenige Beiträge finden, reflektiere ich dieses Faktum.

Sonntag, 24. Februar 2008

"Bei sich selbst anfangen"

Ich bewundere alle Leute, die es schaffen bei sich selbst anzufangen. Ich versuche auch immer wieder bei mir selbst anzufangen und merke einfach, dass ich immer noch mehr und noch mehr für die Umwelt tun könnte. Ich denke einfach, wenn uns die Regierung gewisse Limiten setzten würde, wäre es für jeden einzelnen einfacher. Niemand wäre dann benachteiligt.
So würde ich es hervorragend finden, wenn die Politik alle Autos, die mehr als 5 Liter verbrauchen, gar nicht mehr zulassen würde. Gut, so einfach ist das wahrscheinlich nicht durchzusetzen.