Liebe Studierende, ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer Blogdiskussion beteiligen. Ihre bisherigen Einträge lesen sich spannend. Ich möchte den einen oder anderen Aspekt, den Sie beschrieben haben, herausgreifen:
Sie haben in Ihren Posts verschiedene Aspekte angesprochen, welche ganz konkreten Möglichkeiten wir haben, einen Beitrag an unser Klima zu leisten:
-Energiesparender Hausbau, Strom aus Solarenergie: auch Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
-Gerade die Schweiz ist weltweites Vorbild für ein äusserst gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Wir verfügen über 3000 km Bahnnetz. Dort wo der Zug nicht mehr hinkommt gibt es die Möglichkeit des Carsharing-Systems Mobility.
-Dome zitiert aus einer Beilage zum Autosalon. Tatsächlich lesen wir in den letzten Tagen in verschiedenen Zeitungen davon, dass mit dem Autosalon in Genf ein Wandel in der Autoindustrie sich am vollziehen ist. Ökologische Fahrzeuge sind nicht mehr Spezialprodukte für einige wenige, sondern eine gute und zahlbare Alternative im Angebot der Hersteller. Wenn wir die Zahlen des CO2-Ausstosses von Fahrzeugen kennen, dann muss es eine Pflicht werden, sich verstärkt um energiesparende Fahrzeuge zu bemühen. Dennoch, auch der Autosalon in Genf präsentiert auch dieses Jahr zahlreiche Dreckschleudern, die sog. SUVs. Auch dieses Fahrzeuge sind weiterhin beliebt.
-Im Berner Jura existieren bereits einige Windkraftwerke. 8 Turbinen wurden bereits montiert und damit wurden letztes Jahr 3000 Haushalte mit Strom versorgt. Eine vor kurzem präsentierte Studie bezeugt nun, dass durchaus weitere solcher Turbinen installiert werden können und damit Energie auf umweltfreundliche Weise gewonnen werden kann.
Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner